Was ist ein Robo Advisor – ein Blick auf die digitale Vermögensverwaltung

Aktualisiert: Aug 14


Robo Advisors, digitale Vermögensverwaltungen oder auch Managed Accounts sind seit einiger Zeit global (und somit auch im deutschsprachigen Raum) auf dem Vormarsch.

Dieser, aber auch die folgenden Blog-Artikel, sollen dir einen Überblick in die Zukunft der Geldanlage geben.

Was sind Robo Advisors bzw. digitale Vermögensverwaltungen?

Robo Advisors bzw. digitale Vermögensverwaltungen bieten die Möglichkeit, abhängig von der persönlichen Risikoneigung und Umfang des Anlagevolumens, in automatisierte Online-Portfolios zu investieren.

Die Bezeichnung Robo Advisor setzt sich hierbei aus zwei Begriffen zusammen: ‚Robot‘ oder ‚Roboter‘ und ‚Advisor‘ oder zu Deutsch: ‚Berater‘.

Es handelt sich also im übertragenen Sinne um einen systematischen und größtenteils automatisierten Prozess, der immer mehr und mehr Menschen Zugang zu professionellen Vermögensverwaltungsdienstleistungen, eben digital, bietet und wo Investitionsentscheidungen emotionslos und Computer-basiert getätigt werden.

Das Portfolio des Investors wird hierbei über einen Algorithmus erstellt und gemanagt, abhängig vom seitens des Investors gelieferten, persönlichen Risikoprofils.

Durch die hier stattfindende Automatisierung vieler Prozesse kommt es zu einer natürlichen Kostenreduktion für den Investor bei zeitgleicher Effizienzsteigerung, da anhand des erstellten Risikoprofil ein sehr gut auf die Bedürfnisse des Anlegers abgestimmtes Portfolio erstellt werden kann.

Auch auf Seiten des Vermögensverwalters kommt es durch die Digitalisierung zu einer Kostenreduktion was dazu führt, dass bereits sehr viel geringere Mindestanlagebeträgen für ein komplett verwaltetes Kapitalmarktportfolio akzeptiert werden können (meist bereits ab einer Anlagesumme von 500 Euro).

Digitale Vermögensverwaltungen sind auf dem Vormarsch


Im Jahr 2019 lag das Anlagevolumen in Deutschland laut Statista bei rund 7.5 Mrd. Euro und somit fast doppelt so hoch wie noch im Jahr 2018.

Deutschland hinkt im Zeitalter der Digitalisierung hier allerdings deutlich hinterher, im Vergleich zu den USA ist dieses Anlagevolumen verschwindend gering: dort lag das Anlagevolumen im Jahr 2019 bereits bei fast 664 Mrd. Euro und demnach nahezu 90mal höher.

Laut Statista wird erwartet, dass es bis zum Jahr 2023 zu einem Anstieg des digital verwalteten Vermögens auf über 30 Mrd. Euro kommt was einem jährlichen Wachstum von über 40% entspricht (Quelle: Statista):

Zeitgleich wird laut Statista erwartet, dass die Anzahl der Nutzer von derzeit rund 312.000 bis zum Jahr 2023 auf rund 675.000 Nutzer steigen dürfte.

Einer der Hauptgründe hierfür ist mit Sicherheit die sich abzeichnende, langfristige Nullzinspolitik der EZB und hieraus resultierende Alternativlosigkeit für Anleger, nicht nur aus dem privaten, sondern auch aus dem institutionellen Bereich, ihr Vermögen anzulegen.

Hierbei sind diese Anleger nicht nur auf der Suche nach attraktiven Rendite-versprechenden Anlageformen, sondern zudem auch kostengünstigen Lösungen.

Der Unterschied von Robo Advisors zu Managed Accounts

Wie bereits im Blog-Artikel „Was ist ein Managed Account?“ geschrieben, handelt es sich bei einem Managed Account um eine spezielle Form der digitalen Vermögensverwaltung.

Im Falle der JK Trading Vermögensverwaltung z.B. hat ein Investor ein Investment-Konto bei einem Broker (Darwinex bzw. Tradeslide Trading Tech Ltd.), auf welchem von einem professionellen Händler (in diesem Falle von mir) Handelssignale umgesetzt werden bzw. diese in einem „Darwin“ (einer Art Investment-Zertifikat) umgesetzt werden.

Anders als bei Investmentfonds, aber auch Robo Advisors kann ein Managed Account hinsichtlich der gehandelten Märkte, der Risiko-Parameter oder auch der Gewinnbeteiligung für den professionellen Händler auf einen einzelnen Investor bzw. den Kontoinhaber maßgeschneidert werden.

Während Robo Advisors nicht selten primär in börsengehandelte Fonds (ETFs), z.B. einen Aktienindex wie zum Beispiel den DAX, investieren und hier im größten Fall lediglich von steigenden Märkten profitieren, kann man bei einem Investment in eine Managed Account-Lösung auch von fallenden Märkten profitieren.

Zeitgleich ist es möglich das Risiko für den Anleger und die Kapitalschwankungen seines Investments im Bereich einer klassischen Anlage in einem einen Aktienindex abbildenden Investments/ETFs zu stabilisieren.

Konkret: die DAX Managed Account-Lösung von JK Trading handelt z.B. ausschließlich den DAX und das sowohl in steigenden, als auch in fallenden Märkten.

Historisch und rein statistisch betrachtet verliert der DAX in einem von 20 Monaten 8.9% (man sagt auch: das Value at Risk (95%) des DAX beträgt 8.9%).

Das bedeutet: wenn ich in einen DAX-ETF investiere, welcher die Wertentwicklung des deutschen Leitindex 1 zu 1 abbildet, dann bin ich bereit in einem von 20 Monaten einen Kapitalrücksetzer von 8.9% (oder höher) zu akzeptieren.

In der DAX Managed Account-Lösung von JK Trading wird mit einer Risikovorgabe von 6.5% gearbeitet, sprich: in einem von 20 Monaten ist statistisch mit einem Kapitalrücksetzer von lediglich 6.5% (oder höher) zu rechnen.

Erreicht wird diese geringere Risiko im Vergleich zu einer klassischen DAX-ETF-Anlage unter anderem dadurch, dass das Managed Account nicht nur Positionen eingeht, die von steigenden, sondern eben auch von fallenden Märkten profitiert.


Für nähere Informationen zur digitale Vermögensverwaltung von JK Trading und verschiedenen Managed Account-Lösungen im Devisen- und Aktienindex-Bereich

schauen Sie auch gerne auf der Webseite unter https://www.jk-trading.com/vermoegensverwaltung vorbei.


Im nächsten Blog-Artikel wollen wir uns der Frage widmen, wie man seine persönliche Risiko-Präferenz herausfinden kann.

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